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Textauszüge aus einigen Kapiteln des Buches
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Thesen, die an keine Tür genagelt werden sollen, sondern in Köpfe.
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Es ist auch bis heute eher selten, das sich ein Knabe von Anfang an zum `Hüten des Tores´ berufen gefühlt hätte. Ergo, von vornherein keine andere Position beim Spiel mit seinen Freunden bekleiden wollte und diese später innerhalb eines Vereins dann ebenfalls spielen durfte. Meistens bekam er dort noch nicht einmal beim Training die Chance sich als Torwart anzubieten oder als selbiger trainieren zu lassen. Sich somit folgerichtig verbessern zu können, um dann den, nach Meinung des Trainers, vermeintlich besseren Torhütern Paroli bieten zu können.
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Nach Meinung des Trainers ?
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Moment mal. Auf der Basis welchen Wissens oder welcher Erfahrung maß dieser Jugend-Trainer sich an, ein Torwart-Talent zu erkennen? Ach so. Der hat Videos gesehen?? Und der kennt da einen Torwart??
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Werter Leser !
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Auf dieses Thema komme ich weiter hinten in meinem Buch sehr ausführlich zu sprechen....... Großes Indianer-Ehrenwort.
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Lassen Sie uns zunächst wieder beim Ende des vorigen Absatzes anknüpfen. Diese negativ behaftete Außenseiterstellung aus den jungen Jahren seines Torwart-Daseins hat sich nicht nur scheinbar, sondern ganz offensichtlich auch bis hin zu den Profis festgesetzt, und in den Köpfen aller manifestiert.
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Für alle steht immer noch der `Haubentaucher´ von damals in der Kiste. Zuerst muss er das Feldspieler-Training mitmachen. Dann schnell rein ins Tor. Der macht das schon. Dann wird er wie wild von allen bepflastert. Was das Zeug hält. Was die Bälle hergeben. Das ist Torwart-Training. Bis er sich nicht mehr rühren kann. Dadurch soll er der Rückhalt seiner Mannschaft werden. Top Training. Super gehalten. Sauber Junge.
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So einen kann man doch behandeln wie man will. Der ist eh bekloppt. Und wenn ich Eingangs sagte, das das die Meinung aller zu sein scheint, dann meine ich auch alle:
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Zuschauer, Reporter, Spieler, Fernsehtrainer und Trainer vom C-Schein bis zum Fußballlehrer.
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Eben alle.
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`Haubentaucher` nimmt man nicht ernst. Die sollen einfach die Bälle parieren. Die Fresse halten. Und gut. Erdreistet sich dann doch mal einer das Maul aufzureißen, weil er seine Aufgabe mit dem erforderlichen Respekt und Ernst betrachtet, wird er entweder direkt als komplett irre (Wahnsinn auf höchstem Niveau) abgestempelt oder/und dauerhaft mit Bananen beworfen. Leute, wer hier die Fresse halten muss, das werden wir noch sehen. Das frage ich Sie zum Ende hin noch einmal.
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Das erheblich weniger Tore fallen würden, wenn an torwartspezifischen Dingen endlich einmal professionell gearbeitet würde, scheint nicht nur völlig belanglos zu sein sondern ist niemandem, aber auch wirklich niemandem gegenwärtig. Nicht nur das. Ich behaupte, kaum einer weiß darüber bescheid. Geschweige denn er kann es trainieren.
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Und trotzdem glaubt auch heute noch jeder dieser Leute felsenfest Vieles, und manche sogar Alles, über Torhüter zu wissen. Trainieren kann die sowieso jeder (...das bisschen schießen...). Das ist wie mit dem Autofahren. Kann auch jeder. „Hallo Schumi, ich grüße Dich.“ „Ave Caesar, morituri te salutant“. Es passt eben vieles.
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Aber, liebe Freunde, nicht nur mit diesen Ihren Meinungen mache ich jetzt und hier Schluss. Endgültig. Ein für alle Mal. Vorausgesetzt Sie sind des Lesens mächtig. Denn:
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Wer lesen kann, ist heutzutage im Vorteil.
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In meinem Buch werde ich Ihnen, auch unter zu Hilfenahme wissenschaftlicher Erkenntnisse beweisen, sofern Ihre Gehirnwindungen da mitmachen, also Ihre Neuronenketten die Synapsen auch ordentlich versorgen, wer hier den `nasskalten Hut´ auf hat. Wer also die tatsächlichen ´Haubentaucher´ sind.
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Die Torhüter. Oder Sie. Der sie ohne entsprechendes Hintergrundwissen einfach drauf los plappern. Stellen wir zunächst einmal fest, dass alle diese „Schumis“ mit ihren verbalen Absonderungen über Torhüter meistens, wie könnte es auch anders sein, falsch liegen. Sie kritisieren (sehr oft das, was er richtig macht) und loben (häufig das, was er falsch macht). Und das alles bis zum Erbrechen.
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Wenn im Verlaufe eines Vortrages von so einem „Schumi“, es dann jemand wagt zu widersprechen und sich zusätzlich auch noch erdreistet detaillierte Fragen nach dem warum, weshalb und wieso seiner soeben getätigten Aussage zu stellen, dann können Sie etwas spannen. Denn dann herrschen folgerichtig große Erklärungsnöte vor. Und die haben sofortige Konsequenzen zur Folge.
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Gewissermaßen zur körperlichen Unterstreichung ihrer Arroganz. Drehen sie sich dann schlicht aber völlig ergreifend um, ziehen mit einem kurzen witzigen Statement alles ins Lächerliche. Nur um abzulenken. Und widmen sich, ganz offensichtlich sehr intensiv, lieber den Ihnen bis dahin, ohne lästige Fragen zu stellenden, treu ergebenen, ebenfalls meist oberflächlichen, aber momentan lachenden, Zuhörern. Sie denken damit den `bestraft´ zu haben, der es gewagt hat an ihren großen, salbungsvollen Worten öffentlich zu zweifeln. Und das in der, für nur mit Halbwissen ausgestatteten Menschen, typischen überheblichen Art. Der dilettantische Versuch der `Deutlichmachung´ einer Missachtung. Aber das mündet alles nur in einem kläglich gescheiterten Selbstschutz. Dem infantilen Versuch, zu verhindern, ihm noch weitere entlarvende Fragen stellen.
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Vorhin schrieb ich, ich komme später darauf zu sprechen ....
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Jetzt ist es so weit. Über soviel Arroganz, selbstverständlich gepaart mit der dazugehörigen Portion Dummheit, sollte der so vermeintlich `Abgestrafte´, dann nur noch milde lächeln und den Gesprächskreis verlassen. Denn derartige Diskussionen führen einfach zu nichts. Wenn er sich überhaupt auf ein derartiges Gesprächsniveau herab begeben sollte, könnte das nur im volltrunkenen Zustand funktionieren. Erst ab diesem geistig leicht umnachteten Zeitpunkt, würde er dessen geistige Ebene erreichen, um dann mit ihm leidenschaftlich `fachsimpeln´ zu können. Ein `Hirnriss´ würde den nächsten jagen. Das Gelächter wäre groß. Aber leider ist die allgemeine Situation der hier Thematisierten nicht lustig sondern bitter ernst.
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Um Ihnen, dem geneigten Leser, die inhaltliche Aussagekraft dieser Abhandlung ein wenig verständlicher herüberzubringen, befrage ich Sie jetzt anhand eines anderen Beispiels:
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Stellen Sie sich bitte vor Sie wären Herzkrank. Lägen in einem Krankenhaus. Hätten eine Besprechung zur morgen geplanten Operation. Sie befragen Ihren zukünftigen Operateur nach dessen Qualifikation.
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Und der antwortet Ihnen:
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„Junge, mach dir keine Sorgen. Ich habe nicht nur 300 Videos über Herzoperationen gesehen, sondern kenne die unterschiedlichsten Ärzte. Ergo bin ich Herzspezialist. Und deshalb werde ich jetzt bei dir die erforderliche Herztransplantation vornehmen. Was soll überhaupt diese Frage? Vertraue mir einfach. Ich bin der Fachmann. Ziehe Dich jetzt bitte aus. Damit ich Dich narkotisieren kann“.
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Aber bitte mit dem gaaaaanz dicken Hammer ! ??
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weiterblättern zum Textauszug eines anderen Kapitels
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